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Katastrophe

Etliche Vermisste nach Hauseinsturz in Türkei

9. November 2021

In der Stadt Malatya im Osten der Türkei ist ein zweistöckiges Gebäude zusammengebrochen und hat mehrere Menschen unter sich begraben. 13 Menschen wurden verletzt, als eine Wand kollabierte.

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Türkei Gebäude in Malatya eingestürzt
Nach dem Einsturz des Gebäudes begannen sofort die Such- und BergungsarbeitenBild: Taha Ayhan-Malatya/DHA

Nach Berichten von Augenzeugen und Medien ereignete sich das Unglück während Renovierungsarbeiten in einer belebten Straße der osttürkischen Stadt Malatya. Ursache des Einsturzes war demnach eine beschädigte Wand. In dem Gebäude befanden sich mehrere Restaurants und Geschäfte. 

Nach Behördenangaben wurden 13 Menschen ins Krankenhaus gebracht. Zwei von ihnen müssten auf der Intensivstation behandelt werden, sagte der Gouverneur der Provinz Malatya, Aydin Barus. Rettungskräfte hätten Geräusche einer Person unter den Trümmern gehört und versuchten nun, zu der Person vorzudringen.

Widersprüchliche Angaben zu Vermissten

Zur Zahl der Vermissten gab es zunächst unterschiedliche Angaben. Bürgermeister Osman Guder sagte dem Fernsehsender Haberturk, er gehe von 20 bis 25 Menschen aus, die in dem eingestürzten Gebäude festsäßen. Später berichtete Haberturk von zehn Vermissten. Der Chef der oppositionellen CHP-Partei in Malatya, Enver Kiraz, gab die Zahl der Vermissten dagegen mit 30 an.

Türkei Gebäude in Malatya eingestürzt
Viele Rettungskräfte eilten zum Unglücksort in MalatyaBild: Taha Ayhan-Malatya/DHA

Gouverneur Barus forderte die um die Unglücksstelle versammelten Menschen auf, die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern. "Die Such- und Rettungsteams brauchen Stille, damit sie hören können", betonte er in einer Ansprache, die das Fernsehen übertrug.

Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan telefonierte mit dem Bürgermeister von Malatya und mit dem Gouverneur, wie sein Büro mitteilte. Der Kommunikationschef des Präsidenten, Fahrettin Altun, twitterte: "Unsere Gebete und Herzen sind bei unseren Brüdern und Schwestern in Malatya."

kle/ust (afp, dpa)